Holzbrief Sonderausgabe – Auswirkung der Qualitäten von Kalamitäts-Rundhölzern

 

Schwere Stürme, heiße Sommer – auch die Holzbranche bleibt von den Klimaveränderungen nicht verschont. Reißt ein Sturm eine Schneise in einen Wald  ist schnelles Handeln gefragt.

Die motormanuelle Verarbeitung ist bei Sturmschäden extrem gefährlich, da auch noch stehende Bäume jederzeit fallen könnten, sofern diese entwurzelt wurden. Daher werden aus diesem Grund meist Großmaschinen wie Harvester und Forwarder eingesetzt um das Sturmholz aufzuarbeiten.

 

Schnelles Handeln ist gefragt

 

Das gefallene Rundholz muss schnellstmöglich abtransportiert werden um weitere Schäden zu vermeiden. Je größer das betroffene Areal ist, desto schwieriger wird es, das gesamte Holz zeitnah zu verarbeiten. Engpässe in der Maschinenverfügbarkeit oder die Auslastungen der Sägewerke zeigen hierbei die Grenzen auf.

Entwurzelte Bäume sind ein idealer Nährgrund für holzzerstörende Organismen. Auch die Bestände entlang der Schneise sind erhöhten Strapazen ausgesetzt. Durch die nun direkte Sonneneinstrahlung kommen die Bestände in eine Stresssituation, was sie für den Anflug von holzzerstörenden Insekten (Borkenkäfer) sehr attraktiv macht.

Aber auch der trockene Sommer 2019 fördert den Käferbefall und zerstört somit auch eigentlich gesundes Holz, dadurch werden die Kalamitäten weiter in die Höhe getrieben. Die Prognosen für Deutschlands häufigste Baumart, die Fichte, sehen bereits jetzt ein komplettes Absterben dieser Baumart in den nächsten Jahren voraus.

Die Menge an Schadholz bzw. Kalamitätsholz ist um mehr als 850 % angestiegen.

 

In der vergangenen Zeit wurden wir mit extrem guten Holzqualitäten verwöhnt, die teilweise weit über den in den Richtlinien geforderten Anforderungen standen. Da es in Zukunft aller Voraussicht nach zu Einbußen in der Qualität kommen kann, Informieren wir Sie gerne in der Sonderausgabe des Holzbriefes „Kalamitäten im Holz“ über die einzuhaltenden Standards.

 

Die gedruckte Version wird uns in den nächsten Tagen erreichen. Bereits jetzt können Sie sich das PDF ansehen

 

Hier können Sie das PDF herunterladen

 

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