Guyana Teak Stauseeholz, ressourcenschonend, natürlich, schön!

Guyana Teak Stauseeholz stammt aus Surinam, einem kleinem Land nördlich von Brasilien.  Dort wird es aus einem vor über 50 Jahren erbautem Stausee, dem „Brokopondo-Meer“ geerntet.

Das „Brokopondo-Meer“ zählt zu den größten Stauseen der Welt und ist ca. 3-mal so groß wie der Bodensee.

Brokopondo Meer mit Baum

Die Qualität von Guyana Teak spricht für sich, es ist robust, hart und dauerhaft.  Die Optik der Terrassendiele überzeugt durch ihren gleichmäßigen Braunton und eine ruhige Holzstruktur. Die durch die Witterung ansetzende Patina lässt die Diele in einem gleichmäßigen und edlen silbergrau erstrahlen.  Gefällt die silbergrau anmutende Patina nicht, kann durch eine jährliche Pflege mit einem geeigneten Terrassenöl der ursprüngliche warmbraune Farbton erhalten werden. Guyana Teak ist sehr dauerhaft, widerstandfähig und formstabil.

Guyana Teak Terrasse Draufsicht

Während des Baus des Dammes ließ man den Regenwald im Überflutungsgebiet stehen. 2010 wurde damit begonnen den Schatz aus dem Stausee zu bergen. Das Vorkommen des Stausees wird bei gleichbleibender Ernte noch für mindestens 50 Jahre reichen. Obwohl die Bäume im Wasser bereits vor Jahren abgestorben sind, liefern sie ein Holz von höchster Qualität. Das Holz hat die Dauerhaftigkeitsklasse 1-2, ist hochresistent gegenüber holzzerstörenden Pilzen und somit ideal für die Nutzung im Außenbereich geeignet.

Guyana Teak mit silbergrauer Patina

Guyana Teak mit silbergrauer Patina

Guyana Teak warmbraun, frisch nach der Verlegung

Guyana Teak warmbraun, frisch nach der Verlegung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Bergung aus dem Stausee

Für die Ernte werden die Stämme in 30 Metern Tiefe von Tauchern ausgewählt und eingeschnitten. Die Ernte sei zwar „Aufwendig und teuer, aber die Nutzung der Ressource ist ökologisch ausgesprochen sinnvoll“, erklärt Stephan von Schreitter. Die abgestorbenen Stämme würden andernfalls langsam im Wasser verrotten und klimaschädigendes Methangas freisetzt.

Das frisch gewonnene Holz wird direkt am Ufer des Sees eingeschnitten. Das exklusive Importrecht des Herstellers schafft so gesicherte Arbeitsplätze im wenig entwickeltem Surinam.

Holzeinschnitt auf der Wasserobefläche

 

Das eingeschnittene Rohholz wird anschließend nach Europa verschifft und von einem Spezialisten zu hochwertigen Terrassendielen weiterverarbeitet. Anfallende Abfälle und Hobelspäne werden dort im eigenen Biokraftwerk zur Strom- und Wärmegewinnung genutzt.

 

Guyana Teak aus nachhaltiger Forstwirtschaft

Ca. 94 % der Gesamtfläche von Surinam sind mit Wald bedeckt. Von dieser Waldfläche werden derzeit knapp 10% nachhaltig bewirtschaftet, der Rest ist unangetasteter Primärwald.

Die Bevölkerung Surinams hat die hohe Bedeutung des Waldes als natürliche Ressourcenquelle erkannt und bewirtschaftet die Wälder daher ausschließlich nachhaltig. In Surinam findet keine großflächige Waldrodung statt um Platz für Plantagen oder ähnliches zu schaffen.

Der Urwald ist Co2 neutral – aber das geht auch besser

Im natürlichen Urwald wächst für jeden Baum der im Alter stirbt ein Neuer. Dadurch wird durch die Verrottung genauso viel CO2 freigesetzt, wie durch das Wachstum des neuen Baums gebunden wird. Durch die gezielte Entnahme von einzelnen Bäumen im Urwald wird durch das Wachstum von neuen Bäumen CO2 in großen Mengen gebunden, und das ohne die Freisetzung von Co2 durch Verrottung. Ein nachhaltig  bewirtschafteter Wald hat also eine bessere CO2 Bilanz, als ein Primärwald.

Surinam ist eines der ersten Länder Lateinamerikas, das die Prinzipien der nachhaltigen Forstwirtschaft für sich entdeckt hat und diese auch konsequent umsetzt. Der bewirtschaftete Wald ist in verschiedene Areale eingeteilt, die genauestens von der staatlichen Forstbehörde  SBB  inventarisiert werden. Pro Jahr und Areal (ca. 1 Hektar) dürfen nur 2 Bäume entnommen werden. Wurden die Bäume entnommen, wird das Areal für 25 Jahre gesperrt, damit der Regenwald genug Zeit bekommt sich zu erholen. Die fehlenden Baumkronen ermöglichen eine erhöhte Sonneneinstrahlung, was für ein schnelles Nachwachsen des Waldes begünstigt. Da das Sonnenlicht nun wieder bis auf den Waldboden gelangt, bekommen auch kleine Bäume und Bodennahe Pflanzen wieder die Chance zu wachsen.

Beispielhafte Darstellung des Erntevolumens pro Hekter

 

Bereits nach wenigen Jahren ist die Baumkrone des Urwalds wieder geschlossen.

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Sowohl von den technischen Daten, als auch von der Optik sind die Hölzer aus dem Stausee nicht von den Hölzern aus nachhaltiger Forstwirtschaft zu unterscheiden. Eines ist jedoch klar, Holz aus Surinam gibt es nur mit einem guten Gewissen.

Technische Daten

  • Botanischer Name: Dicorinya guianansis
  • Resistenzklasse: 1-2
  • Dichte: 790-850 kg/cbm bei 12% Holzfeuchtigkeit
  • Härte (nach Janka): 6.500 N
  • Tangentiales Schwindmaß: 9.30%
  • Radiales Schwindmaß: 5.10%
  • Elastizätsmodul: 16.000 N/qmm
  • Biegestärke:  135 N/qmm
  • Technische Trocknung: 16 % + – 1 %
  • Oberfläche: 4-seitig gehobelt
  • Kantengerundet R3

Adresse – Celle

H. u. H. Luhmann GmbH
Im Rolande 3, 29223 Celle
Fon: 0 51 41 / 38 43 – 0
Fax: 0 51 41 / 9 32 07

Anfahrt – Celle

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